Quartalsbericht 2013 der LANXESS AG

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Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die Weltwirtschaft zeigte auch im zweiten Quartal 2013 lediglich eine geringe Dynamik. Die Schuldenkrise wirkte sich weiterhin negativ auf die Nachfrageentwicklung in wesentlichen Teilen West- und Südeuropas aus, deren Volkswirtschaften sich teilweise weiterhin in einer Rezession befanden. Das Wachstum in den USA hingegen fiel leicht robuster aus, als nach den Kürzungen im Staatsbudget erwartet worden war. In Brasilien zeigten sich leicht positive Impulse gegenüber einer schwachen Vorjahresperiode. Die Entwicklung in China war belastet von Unsicherheiten im Bankensektor vor dem Hintergrund geänderter liquiditätspolitischer Zielsetzungen der Zentralbank.

Bei den Rohstoffen war die Preisentwicklung bei den einzelnen Einsatzstoffen überwiegend leicht rückläufig.

Branchenspezifische Situation

Angesichts der globalen Rahmenbedingungen behielt die weltweite Chemieindustrie auch im zweiten Quartal 2013 ihr Wachstum bei und erreichte einen Zuwachs von 3 %. Maßgebliche Impulse kamen aus China und den USA mit Steigerungen von 7 % beziehungsweise 4 %, während sich in Europa der spürbare Produktionsrückgang des ersten Quartals fortsetzte und der Ausstoß um rund 3 % sank.

Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen

Die globale Automobilproduktion erreichte im zweiten Quartal ein Wachstum von rund 4 % und zeigte sich damit robuster als noch im Vorquartal. Diese Entwicklung fiel regional jedoch unterschiedlich aus: China und Brasilien wiesen hohe Zuwachsraten auf, während die Produktion in Japan und Westeuropa deutlich zurückging. In den USA stiegen die produzierten Stückzahlen deutlich an.

Während der Reifenabsatz insgesamt, insbesondere in Brasilien und China, eine leichte Erholung zeigte, blieb die Nachfrage nach Ersatzreifen im Berichtsquartal hinter den Erwartungen zurück.

Die Baukonjunktur in Europa war mit einem Minus von 5 % weiterhin rückläufig, belastet durch die investitionshemmenden Schuldenstände privater und öffentlicher Haushalte. Getrieben vom Bau neuer Wohnungen expandierte demgegenüber der Bausektor in den USA deutlich. Auch in China weitete die Branche das Geschäft spürbar aus.

Die weiterhin solide Nachfrage nach Agrochemikalien im zweiten Quartal wirkte sich wiederum positiv auf die Produktionsmengen aus und führte zu einem Wachstum von 2 %.

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