Quartalsbericht 2013 der LANXESS AG

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Bilanzierung und Bewertung

Der ungeprüfte verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2013 wurde nach den in der Europäischen Union verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) und diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB) für Zwischenberichterstattung aufgestellt. Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die hierfür ab dem 1. Januar 2013 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen beachtet.

Von den erstmalig anzuwendenden Standards und Interpretationen sind insbesondere die Änderungen an IAS 19 sowie der neue prospektiv angewendete IFRS 13 für den LANXESS Konzern von Bedeutung. Erläuterungen hierzu finden sich in den Abschnitten „Bilanzierung von Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen“ und „Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert“. Aufgrund des ebenfalls geänderten IAS 1 werden die im sonstigen Ergebnis ausgewiesenen Posten unterteilt in Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind, und solche, die anschließend nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden.

Im Einklang mit IAS 34 wurde für die Darstellung des Zwischenabschlusses ein gegenüber dem Konzernjahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt. Die im Anhang zum Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2012 gegebenen Erläuterungen gelten insbesondere hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend.

Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken. Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf Prämissen, die zum Bilanzstichtag Gültigkeit hatten. Deren Ermittlungsmethodik folgt dabei grundsätzlich der des Konzernabschlusses 2012. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen zum Bilanzstichtag entwickeln.

Der vorliegende Zwischenabschluss enthält keine Sachverhalte, welche die Vermögenswerte, Schulden, das Eigenkapital, Periodenergebnis oder die Zahlungsmittelströme wesentlich beeinflussen und die auf Grund ihrer Art, ihres Ausmaßes oder ihrer Häufigkeit ungewöhnlich sind.

Die Gesamtaktivitäten des LANXESS Konzerns unterliegen typischerweise keiner ausgeprägten Saisonalität. Aufgrund der Geschäftstätigkeit der einzelnen Segmente ist jedoch in der Regel bei Umsatz und Ergebnis ein stärkeres erstes Halbjahr zu verzeichnen. So erzielen agrochemische Produkte des Segments Advanced Intermediates aufgrund des Vegetationsverlaufs üblicherweise in den ersten sechs Monaten die höchsten Absätze. Ebenfalls saisonal beeinflusst sind die Geschäfte der Segmente Advanced Intermediates und Performance Chemicals mit Produkten für die Bauindustrie, bei der sich witterungsbedingt in den Sommermonaten ein höherer Absatz ergibt als in den produktionsschwachen Wintermonaten.

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